Elektronik

Hochentwickelte, sensible und teure elektronische Geräte sind heute in sehr vielen Betrieben unentbehrliche Helfer bei der täglichen Arbeit. In fast allen Firmen sind sie sogar absolute Basis, um auf Dauer überhaupt erfolgreich arbeiten zu können.
Welche Auswirkungen hätte es für Ihren Betrieb, wenn Sie Ihre technischen Geräte nicht nutzen könnten und gleichzeitig für Ersatz sorgen müssten?

Schadenbeispiele aus der Praxis

Während eines Sommergewitters schlug ein Blitz in die benachbarte Freileitung ein. Die daraus resultierende Überspannung beschädigte den Server und diverse Arbeitsstationen eines Architekturbüros. Die Schadenhöhe an der Hardware wurde auf 3.500 EUR geschätzt. Weitere 1.500 EUR waren nötig, um die Rechner neu einzurichten.
Beim Blumengießen stolperte ein unachtsamer Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei über einen Papierkorb. Beim Versuch, den Sturz abzufangen, riss er einen Monitor vom Schreibtisch. Die Schadenhöhe betrug 200 EUR.
Nach Sprechstundenschluss am Freitagmittag vergaßen die Mitarbeiter einer Arztpraxis, die Fenster des EDV-Raumes zu schließen. Während des Wochenendes kam es zu mehreren starken Regenfällen. Das Regenwasser löste einen Kurzschluss aus und zerstörte den Server sowie die Telefonanlage. Die Schadenhöhe inkl. der Neuinstallation wurde auf 7.500 EUR geschätzt. Hinzu kam, dass durch den Ausfall dieser Geräte der Praxisbetrieb über drei Tage nicht möglich war.
Auf einer Autobahnraststätte wurde einem Vertreter der PKW aufgebrochen. Die Täter entwendeten u.a. ein hochwertiges Notebook. Nur durch den Einschluss des Bewegungsrisikos ist dieser Schaden versicherbar. Die Schadenhöhe wurde auf 1.500 EUR geschätzt.

Unterlagen für Sie

Schadenanzeige zur Elektronikversicherung

Nähere Infos

Eine Elektronikversicherung ist für alle Betriebe sinnvoll, die elektronische Geräte im Einsatz haben.
Versichert sind elektronische Geräte, Anlagen und Systeme wie z.B. Daten- und Kommunikationstechnik, Bürotechnik, Mess- und Prüftechnik, elektronische Kassen und Waagen, Bild- und Tontechnik und Medizintechnik. Mitversichert sind die fest installierten Datenträger.
Abgedeckt sind alle Sachschäden durch nicht rechtzeitig vorhergesehene Ereignisse sowie das Abhandenkommen versicherter Sachen. Insbesondere durch

  • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit, Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung, Vorsatz Dritter
  • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
  • Kurzschluss, Überstrom oder Überspannung
  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Ruß und Rauch, Schmoren, Sengen, Glimmen
  • Wasser aller Art, Feuchtigkeit
  • Strum, Frost, Überschwemmung
Versicherungsschutz besteht innerhalb der im Versicherungsvertrag eingetragenen Betriebsgrundstücke, bei entsprechender Vereinbarung gilt auch das Bewegungsrisiko mitversichert.
Die Versicherungssumme lässt sich aus dem gültigen Listenpreis der Geräte im Neuzustand bzw. den Herstellungskosten zuzüglich der Bezugskosten ermitteln.
  • Datenversicherung: Durch Schäden an elektronischen Anlagen kann es zum Verlust von unternehmenswichtigen Datenbeständen kommen. Die Wiederherstellung dieser Daten kann um vieles teurer werden als die Reparatur des ursächlichen Defekts. Eine Datenversicherung übernimmt für Sie alle finanziellen Aufwendungen für die Wiederbeschaffung und Wiedereingabe von Daten, Programmen und Datenträgern. Im Rahmen der weitergehenden Softwareversicherung sind auch Datenverluste z.B. durch Fehlbedienungen mitversichert.
  • Betriebsunterbrechungsversicherung: Oft werden elektrische Geräte ganz speziell für einen Betrieb entwickelt. Ein rascher Ersatz oder ein Ausweichen auf andere Geräte ist dann nicht möglich. Bei einem Ausfall des Gerätes ist die direkte Folge ein Ertragsausfall für das Unternehmen. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt Ihnen die Kosten, die Sie nicht erwirtschaften können, weil der frühere betriebsfertige Zustand einer beschädigten Sache wiederhergestellt oder eine zerstörte Sache durch eine gleichartige ersetzt werden muss.
  • Mehrkostenversicherung: Diese Versicherung bietet sich an, wenn bei Ausfall einer wichtigen elektronischen Anlage zwar mittels anderer Anlagen weitergearbeitet werden kann, dies jedoch nur mit Mehrkosten möglich ist. Z.B. Kosten für ein Provisorium, die Anwendung anderer Arbeits- und Fertigungsverfahren, die Inanspruchnahme von Lohndienstleistungen oder Lohnfertigungsleistungen oder der Bezug von Halb- und Fertigfabrikaten, sowie einmalige Umprogrammierungskosten.